Unikum

Der Regionalladen

Archiv 2018 /2019

Abgelaufene Veranstaltungen 2019

Sa. 7.09. – NUR ein Tier ? Lesung mit Autorin Ilme Wilberg
10.00 – 12.30 Uhr

Erlebte Tiergeschichten zum Wundern und Schmunzeln

Ilme Willbergs neues Buch könnte den Untertitel haben: „Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln.“ (Astrid Lindgren)

Viele traumatisierte, viele geschädigte Tiere erleben bei Ilme Willberg einen neuen Anfang mit oft besonderem Verhalten. Je intensiver sie sich mit den jeweiligen Tieren beschäftigte, desto unwissender kam sie sich vor. So gibt es für die ganz besonderen Verhaltensweisen der verschiedenen Tiere – Hühner, Katzen, Hunde, Esel, Pferde, Igel immer wieder keine Erklärungen, sondern den Versuch, diese beeindruckenden Verhaltensweisen in ihrem Buch mit dem Leser zu teilen. Manch ein Tierhalter wird sich mit einigen Geschichten identifizieren können, für manch einen erscheinen die Erlebnisse auch fast unglaubwürdig.

Lassen Sie sich von Ilme Wilbergs Erzählungen und Ihrer wundervollen Sprache begeistern.

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FR 30.08. –  Tomaten-Sortenvielfalt aus regionalem Anbau kennenlernen und verkosten
19.00 – 21.30 Uhr

Nach dem sensationellen Erfolg der vergangenen Jahre gern erneut: Eine Tomate muss nach Tomate schmecken … und nicht nur schön rund und rot aussehen oder ewig haltbar sein. Manfred Durben, Tomaten-Experte aus Hemmelzen, pflanzt jedes Jahr über 50 selbst gezogene Tomaten aus ca. 25 Sorten an und züchtet auch selbst. Er stellt seine Anbaumethode und eine Auswahl seiner besten Tomaten für den Anbau in unserer Region vor. Bei der Verkostung erleben Sie Cocktail-, Salat- und Fleisch-Tomaten mit ganz unterschiedlichen Geschmacksvarianten. Und sicher sind auch ein paar scharfe Verwandte dabei.

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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SA 31.08.   UNIKUM unterwegs
Keramikwerkstatt und -atelier Nordhoff-Zeile – Natur-Kultur-Kunst
14.30 – 17.00 Uhr, Abfahrt am Regionalladen UNIKUM

Ton ist ein vielfältiger natürlicher Rohstoff, der unsere Kulturgeschichte seit jeher begleitet. Wir be­suchen die seit 1996 betriebene Keramikwerkstatt der Töpfer und Produkt-Designer Sivia Nordhoff und Hermann Zeile in Schöneberg bei Altenkirchen. Das Fein-Steinzeug mit seinen umweltfreund­lichen Glasuren wird bei 1230° gebrannt und ist für Mikrowellen und Spülmaschinen geeignet. Die große Auswahl an Keramik wird von Silvia ähnlich der Majolikatechnik nach eigenen Motiven hand­bemalt. Produziert werden hauptsächlich Tassen und Essgeschirr – auf Wunsch auch passende Einzelstücke – sowie Eierkäsformen, Windlichter, Schalen, Krüge, … und wer will, kann sich auch einmal selbst auf der Töpferscheibe ausprobieren.

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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SA 15.06.  UNIKUM unterwegs
Bio Imkerei Michael Müller– Ausflug in die faszinierende Welt der Honigbienen
14.30 – 17.00 Uhr, Abfahrt am Regionalladen UNIKUM

Bei unserem Besuch bekommen wir einen faszinierenden Einblick in das Leben und die fleißige Arbeit der Honigbienen. Wir beobachten auf der Wiese welchen Pollen sie sammeln und von welchen Blüten und erfahren auch etwas über ihre Verwandten, die Wildbienen. Dann schauen wir in den Bienenstock hinein, sehen die Brutwaben, die Königin und ihre Arbeiterinnen. Eine Honigwabe nehmen wir mit, erleben die Imkerarbeit beim Schleudern des Honigs und erfahren alles über den Honig und die wichtige Pflege des Bienenstocks … und natürlich gibt es auch ein paar leckere Kostproben.

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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SA 18.05.   Pflanzen-Tauschbörse im Regionalladen UNIKUM
9.00 – 13.00 Uhr

Die Gartensaison hat nun voll begonnen und wie so oft, wachsen nach der Aussaat wieder viel zu viele Pflänzchen, andere sind nicht aufgegangen …. Heute können Sie kostenlos Ihre Garten- und Jungpflanzen zum Tausch anbieten … und wer nichts zum Tauschen hat, wird sicher alle Pflanzen auch zu kleinem Preis erwerben können … damit Ihr Blumen- und Gemüsegarten ebenso vielfältig wird, wie der Regionalladen UNIKUM: Von Blumen und Brokkoli bis Salat … von Tomaten und Co. bis Zucchini. Durch unser regionales Garten-Netzwerk freuen wir uns auf eine große Auswahl an Kräuter- und Gemüsepflanzen … einfach kommen und mitmachen

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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SA 04.05. + SO 05.05.    Regionalladen UNIKUM – einkaufen … und viel mehr!
im Rahmen des Stadtfestes Altenkirchen

Global denken – lokal einkaufen …  und das möglichst nachhaltig und umweltfreundlich: Regionale Anbieter stellen ihre Produkte und Dienstleistungen im Rahmen des Stadtfestes Altenkirchen vor und Künstler und Kunsthandwerker geben Einblick in ihre Arbeit. Entlang der Bahnhofstraße ist wieder eine Regionale Meile mit mehr als 15 TeilnehmerInnen mit regionalen Produkten. Auch für leckere Speisen und Getränke aus regionaler Herkunft ist bestens gesorgt.

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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SA 13.04.  UNIKUM unterwegs
Schinkenstube Wilsberg in Burglahr – traditionelle Herstellung von Räucherschinken
14.30 – 17.00 Uhr, Abfahrt am Regionalladen UNIKUM

Was macht man wenn man gern geräucherten Schinken isst? Und was macht man, wenn man auch noch weiß, wie man den selbst herstellt? Wilfried Wilsberg hat sich das Pökeln und Räuchern einst von seinen Eltern abgeguckt und praktiziert es seid ca. 35 Jahren für den eigenen Bedarf … und, aufgrund der großen Nachfrage von Freunden und Bekannten, seid 4 Jahren auch zum Verkauf (so auch im Regionalladen UNIKUM). Bei unserem Besuch auf dem ehemaligen Bauernhof erfahren wir mehr über die Herkunft der Schweine und ihre artgerechte Haltung … und natürlich in der Schinkenstube Schritt für Schritt wie auf naturnahe Weise aus dem Fleisch der traditionelle Schinken entsteht – eine leckere Kostprobe inbegriffen. Ein toller Ausflug für die ganze Familie.

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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DO 21.03.   „Cradle to Cradle“ – Alle Dinge neu vom Ende her denken …
20.00 Uhr 

Cradle to Cradle oder auch kurz C2C – dahinter verbirgt sich der Ansatz, schon von Anfang an alle Gebrauchsgüter so zu entwickeln/designen, dass die Materialien in technischen oder biologischen Kreisläufen wieder genutzt werden können. Ziel ist eine ressourcenschonende und müllentlastete Zukunft. Die Regionalgruppe Köln des Cradle to Cradle e.V. wird in der Veranstaltung lineare und zirkuläre Wertschöpfung gegenüberstellen, die C2C-Denkschule und das C2C-Designkonzept vermitteln und Beispiele aus der Praxis vorstellen. Denn die enormen Herausforderungen von heute und morgen lassen sich nur mit einem kulturellen und gesellschaftlichen Wandel lösen.

Teilnahmebeitrag: 5,- € oder Tausch-Eintritt (als Eintritt bitte einen Gegenstand mitbringen für den abendlichen Tauschtisch zur Verlängerung der Nutzungsdauer noch guter Dinge)

Veranstalter: Soziokulturelles Zentrum Haus Felsenkeller in Kooperation mit dem Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V. und der Heinrich-Böll-Stiftung

Nachbericht:

„Cradle t Cradle“ was  übersetzt heißt – von der Wiege zur Wieder, waren 20 Personen ins Unikum gekommen. Mitglieder der Initiativgruppe Köln stellten in wechselnder Besetzung die Prinzipien des Konzeptes vor. Ausgehend von der Situation, dass wir seit Jahrzehnten, die Ressourcen unserer Erde völlig übernutzen und die Endlichkeit verschiedener Rohstoffe seit langem deutlich ist – und außerdem die Müllberge in allen Teilen der Erde und im Meer zunehmen, entstand  dieses  Konzept der Kreislaufwirtschaft. Alle in Produkten verarbeiteten Rohstoffe sollen letztendlich wieder nutzbar gemacht werden. Dabei greifen zwei Kreisläufe ineinander. Im biologischen Kreislauf sollte alles was genutzt und verbraucht wird kompostierbar und abbaubar sein und wieder in den Kreislauf zurück gelangen können. In den technischen Kreislauf gelangt dagegen, was keiner Abnutzung unterworfen ist und nicht „ver“ braucht wird. So können verschiedene Produkte – z.B. ein Fahrrad in beiden Kreisläufen entsorgt werden in Biomaterial wie die Reifen –Gummi- und technische Rohstoffe wir Felge; Kette und Räder…Als Vorrausetzung für eine solche Kreislaufdesignkonzept seien drei Prinzipien notwendig: die Bewußtheit, dass Abfall Nahrung ist – 2. „Nutze erneuerbare Energien zur Herstellung – und 3. Zelebriere die Vielfalt“ was so viel heißt wie: überlege gut, was du wirklich brauchst und ob du es brauchst oder ob es nicht geliehen werden kann,  gemeinsam nutzbar ist – oder durch Umnutzung anderer Produkte gewonnen werden kann usw….
Zu dem Ansatz gehört also auch ein Sharing Konzept – Güter mieten – Rückgabe nach Gebrauch und dadurch Neunutzung – ein Mietsystem für Güter und Dienstleistungen….D.h. im Prozess der Entwicklung von Produkten werden verschiedene Fragen vorher gestellt und verändern u.U. den gesamten Prozess und auch die Erstellung des Produktes…
Wie das konkret passieren kann blieb ein wenig offen und warf einige Fragen auf. Letztendlich ist klar, dass umdenken muss beim Verbraucher beginnen, der darauf achtet welche Produkte er erwirbt- wie diese hergestellt sind und ob und wie  zurückgeführt werden können.
Zum Teil auch weit vorher – muss ich dieses Produkt überhaupt haben – kann ich es leihen – mieten – gemeinsam nutzen – etwas anderes umfunktionieren…..Auch hier ist das ökologisch beste Produkt, was überhaupt nicht erzeugt wird….   Zurzeit sind bereits 8000 Produkte diesbezüglich zertifiziert z. Bsp. stellt Stabilo alles aus recyceltem Kunststoff her….Mieten von Kinderkleidung gibt es sogar bei Tchibo – wie auch z. Bsp. das gemeinsame Nutzen von Waschmaschinen in Mietwohnungen.
Das vorgestellte Konzept warf  einige Fragen auf und führte zu längerer Diskussion, die letztendlich auch noch Fragen offen ließ. Evt. muss eine Fortsetzung noch stärker in dieses Konzept einführen.
In jedem Fall war der Abend sehr informativ, hat Anregungen zum Nachdenken gebracht und zu dem Thema etwas in Gang gesetzt.

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DO 14.03.    Gemüseanbau im Westerwald – mit Mulchen gegen Hitze und Starkregen?!  … Plus regionale Samen-Tauschbörse

18.30 Uhr Samentauschbörse, 19.30 – 21.00 Uhr Vortrag und Erfahrungsaustausch,
Gemüseanbau im Westerwald? Bei den mittelmäßigen Böden? Das soll gehen? … und wie das geht,  gewusst wie! Der Gemüsehof Dickendorf macht es seit 2007 auf mittlerweile 10 Hektar Feldgarten und 1.650 m² Gewächshausfläche mit etwa 45 verschiedenen Gemüsekulturen vor. Das Geheimrezept: dauerhafte Bodenbedeckung und Durchwurzelung durch Mulchen … dick mulchen!! Hilft bei extremer Hitze wie bei Starkregen … und die Bodenlebewesen und die Pflanzen selbst sind auch begeistert. Wie genau und warum, im Feldgarten wie im kleinen Gemüsegarten, und was noch wichtig ist, das erklärt Johannes Storch. Er studierte Biolandwirtschaft in Kassel und leitet seit 2011 den Gemüsehof. – Vorher und nachher besteht ausreichend Möglichkeit, mitgebrachte Gemüse- und Blumen-Samen zu tauschen oder gegen geringes Geld oder Spende zu erwerben. Denn jetzt beginnt gerade die beste Zeit, Tomaten und Co. selbst auszusäen. Nur Mut, es ist ganz einfach … und es macht Freude!!
Bitte mitbringen: Ihre Erfahrungen, Schreibzeug, kleine Tütchen für die Samen und gern eigene Sämereien zum Tauschen und Weitergeben

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V. in Kooperation mit dem Interkulturellen Garten Altenkirchen und dem NABU Altenkirchen

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Do. 21.2. –  Marx und Raiffeisen –  Alternativen für eine sozial verantwortliche Globalgesellschaft?

Vortrag mit Andreas Pecht – Kulturjournalist

20.00 Uhr
Veranstaltungsort: Haus Felsenkeller, Heimstr. 4

Nun ist zwar das Jubiläumsjahr vorbei in welchem der  Sozialrevolutionär aus Trier und der  Sozialreformeraus dem Westerwald  2018 gerade in Rheinland-Pfalz als weltweit wirkmächtige Jubilare gewürdigt wurden.
Aber die Notwendigkeit hinzuschauen , welche Modelle  die beiden „Jubilare“  schon zu ihrer Zeit, zwar  auf unterschiedliche Weise,  für ein solidarisches, sozial verantwortliches, dem Gemeinwohl verpflichtetes Zusammenleben der Menschen entworfen haben, bleibt auch für die Zukunft.
Marx wurde vielfach missbraucht als vermeintlicher Stammvater von Schreckenssystemen, Raiffeisen weithin vergessen als tatsächlicher Begründer der Genossenschaftsidee. Was das Denken beider ureigentlich ausmacht, soll in diesem Seminar erhellt werden. Was ließe sich von beiden vereinen und als Alternative in den Diskurs über die Zukunft der Globalgesellschaft einbringen?
Eintritt: 5 Euro
Veranstalter: Soziokulturelles Zentrum Haus Felsenkeller in Kooperation mit Heinrich Böll Stiftung, Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V. und WiBeNe.V.

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Abgelaufene Veranstaltungen 2018

Do. 22. Nov. –  Vernetzt – versorgt – verbunden – verstrahlt: Handys und ihre Strahlen
19 Uhr    Ort: Wiedscala Neitersen
mit Joachim Türk: Journalist und Lehrbeauftragter der FH Köln

Der Fortschritt hat seine Schattenseiten, tatsächlich nachweisbare und vermutete. Vor allem die unsichtbaren Kräfte der Modernisierung stehen im Verdacht, diejenigen krank zu machen, denen sie dienen sollen. Ganz vorn auf der Anklagebank sitzen die Strahlen:
Strahlen, die zwischen Mobiltelefon und Funkmasten hin und her strömen; Strahlen, die in unserer Wohnung dafür sorgen, dass das Internet in jedem Raum und auf allen Geräten verfügbar ist; Strahlen, die sich rings um Stromleitungen und elektrische Geräte ausbreiten.
Unter dem Oberbegriff „Elektrosmog“ werden Strahlungen verdächtigt, unsere Gesundheit zu beeinträchtigen. Ob das stimmt oder nicht – darüber wird ein erbitterter Streit geführt, für den das Internet eine prächtige Bühne bietet. An diesem Abend werden wir uns anschauen, wie Strahlung entsteht und wirkt, wo solche Fortschrittsschäden bereits nachgewiesen wurden, wie das Risiko verringert werden kann – und wie nicht.

Gekoppelt mit dieser Thematik zeigen wir im Anschluß den Film:
„Welcome to Sodom  – dein Smartphone ist schon hier“
Hier  wird  uns  gezeigt  wo  unser  Elektronikschrott  landet  und  wie  die Regionen sozusagen mit unserem Müll verseucht werden und die Menschen die dort leben geschädigt. Die Elektroschrott-Müllhalde von Agbogbloshie ist das Zuhause von rund 6000 Menschen und ein Teil der ghanaischen Hauptstadt Accra. „Sodom“ nennen die Bewohner diesen trostlosen Ort, an dem vieles von der Technik landet, die in europäischen Haushalten kaputtgeht oder, was regelmäßig der Fall ist, einfach nicht mehr dem neuesten technischen Stand oder der
angesagten Mode entspricht. Hier stapeln sich Smartphones, Computer, Tablets und Monitore, und inmitten der Berge aus Schrott leben und arbeiten Menschen, die nie in ihrem Leben solch ein Luxusgerät besessen haben.
Sie stehen ganz am Ende der Wertschöpfungskette und schmelzen alte Kabel ein, um mit den so gewonnenen Rohstoffen ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Wie ihr Alltag inmitten von Müll und giftigen Rauchschwaden
aussieht, das dokumentieren Florian Weigensamer und Christian Krönes in „Welcome To Sodom“.

Veranstalter: Soziokulturelles Zentrum Haus Felsenkeller, in Kooperation mit Wied-Scala, WIbeN und dem Förderverein für regionales nachhaltiges Wirtschaften e.V.
Kosten: 5,- Euro

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Fr. 2. Nov. – Regionales Sauerkraut selber machen – ein Naturprodukt mit alter Tradition
18.30 Uhr

Aufgrund der großen Nachfrage 2014, 2015 und 2016 gern erneut: Seit Jahrhunderten nutzt man die Milchsäuregärung als clevere Konservierungsmethode für Weißkohl. Das fertige Produkt heißt darum auch Sauerkraut. Es ist international das bekannteste deutsche Nationalgericht und zudem auch enorm gesund. Wegen seines hohen Vitamin-C-Gehaltes nahmen es nicht nur die Seefahrer mit auf ihre langen Reisen. Früher wurde beinahe in jedem Haushalt Sauerkraut selbst gemacht, denn seine Herstellung ist –gewusst wie – kinderleicht. Im Regionalladen UNIKUM können Sie unter Anleitung ihr eigenes Sauerkraut zubereiten: hobeln, salzen und einstampfen. Fertig! Anmeldung wegen der Kohlmenge erforderlich.  Bitte mitbringen: ein Gärtopf oder hohes Gefäß (mind. 3 l Fassungsvermögen) und, wer hat, einen Holzstampfer.
Veranstalter: Förderverein für regionales nachhaltiges Wirtschaften e.V.
Leitung: Cornelia Obenauer und Olaf Riesner-Seifert
Kontakt und Anmeldung: cornelia.obenauer@unikum-regionalladen.

Anleitung Sauerkrautherstellung

Alte Konservierungsmethoden und Geschichte des Sauerkrauts

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Fr. 19. Okt. – Die Zukunft des Sozialstaates und die Bedeutung des Grundeinkommens
mit Sozialwissenschaftler Dr. Michael Opielka
20 Uhr  im UNIKUM

Der Sozialstaat steht vor großen Herausforderungen: Demografische und kulturelle Veränderungen, digitalisierte Arbeitswelt und die Auflösung der traditionellen Familienverhältnisse bringen Reformbedarf mit sich. Aus diesem Szenario heraus entwirft Michael Opielka Lösungen für eine Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts, die einem Programm „Sozialer Nachhaltigkeit“ verpflichtet ist.

Er diskutiert die Idee des Grundeinkommens im Lichte unterschiedlicher Gerechtigkeitsprinzipien und Wohlfahrtsregime und zeigt die Rolle der Sozialen Arbeit und die Bedeutung von Partizipation bei der künftigen Gestaltung des Sozialstaats auf.

Lassen Sie sich informieren, inspirieren und diskutieren Sie mit, wie unsere Zukunft sozial sein kann und soll.

Infos, sowie die Power-Point zum Vortrag von Dr. Michael Opielka finden Sie hier:
https://www.isoe.org/projekte/vortraege/die-zukunft-des-sozialstaats-und-die-bedeutung-des-grundeinkommens/

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Fr. 19. Okt. – Die Zukunft des Sozialstaates und die Bedeutung des Grundeinkommens
mit Sozialwissenschaftler Dr. Michael Opielka
20 Uhr  im UNIKUM

Der Sozialstaat steht vor großen Herausforderungen: Demografische und kulturelle Veränderungen, digitalisierte Arbeitswelt und die Auflösung der traditionellen Familienverhältnisse bringen Reformbedarf mit sich. Aus diesem Szenario heraus entwirft Michael Opielka Lösungen für eine Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts, die einem Programm „Sozialer Nachhaltigkeit“ verpflichtet ist.

Er diskutiert die Idee des Grundeinkommens im Lichte unterschiedlicher Gerechtigkeitsprinzipien und Wohlfahrtsregime und zeigt die Rolle der Sozialen Arbeit und die Bedeutung von Partizipation bei der künftigen Gestaltung des Sozialstaats auf.

Lassen Sie sich informieren, inspirieren und diskutieren Sie mit, wie unsere Zukunft sozial sein kann und soll.

Infos, sowie die Power-Point zum Vortrag von Dr. Michael Opielka finden Sie hier:
https://www.isoe.org/projekte/vortraege/die-zukunft-des-sozialstaats-und-die-bedeutung-des-grundeinkommens/

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So.  30.09.- Regionale Apfelsorten kennenlernen und verkosten
ab 13 Uhr im Rahmen der Herbstfashion Altenkirchen

Es gibt über 50 Apfelsorten, die in unserer Region Westerwald gut gedeihen und vielfältig einsetzbar sind: zum lecker Essen, zur Saftherstellung (Mosten), zum Backen und zum Kochen. Im Rahmen der Herbstfashion Altenkirchen können Sie eine Auswahl der besten Apfelsorten verkosten und ihre Nutzungs- und Geschmacksvielfalt kennenlernen.
Weitere Angebote und Kostproben sind geplant.

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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Fr.  28.09  Was hat Karl Marx mit Friedrich Wilhelm Raiffeisen, John F. Kennedy und sogar mit Michael Ende zu tun?
19 – 22 Uhr: Vortrag, Diskussion und Film mit Ivo Muri (Schweizer Unternehmer und Zeitforscher)

Ort: Wied-Scala, Neitersen

Es erscheint unwirklich und weit hergeholt, dass es eine Verbindung zwischen diesen Personen geben soll, zwischen Menschen, die zu unterschiedlichsten Zeitpunkten in völlig anderen Inhalten und Bezügen unterwegs waren – als kommunaler Bürgermeister in einem ländlichen Distrikt – als Philosoph und Wissenschaftler – als Präsident der Vereinigten Staaten oder als Schriftsteller. Aber es gibt tatsächlich verbindende Aussagen und Haltungen, von denen alle vier überzeugt waren und die sie auch formulierten.
Alle diese Menschen wollten uns Wichtiges darüber sagen, warum uns der Wirtschaftsmotor zuerst die Zeit und dann den Atem raubt und was wir dagegen tun könnten.

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Vortrags- und Filmabend mit Ivo Muri. Er hat aus seiner Unternehmertätigkeit mit innovativen Ansätzen und aus seinem Forschungsinstitut „Zeit & Mensch“ viel Wissenswertes zu berichten. Seine Ideen können im Anschluss an den Vortrag mit der angemessenen Muße diskutiert werden.

Der Vortrag „Die drei Arten von Zeit – Ausstieg aus dem Hamsterrad“ dauert ca. 1 Stunde. Danach findet eine 30minütige Diskussion statt. Nach einer kurzen Pause wird der Film: „MoMo und die Zeitdiebe“ von Michael Ende gezeigt.

Eintritt für Vortrag und Film: 7,50 Euro
Veranstalter: Haus Felsenkeller in Kooperation mit Wied-Scala, Landeszentrale für Umweltaufklärung und Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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Sa. 18 Aug– UNIKUM unterwegs

Besichtigung des Bio-Linsen- und Leinsaatanbaus beim Anna Hof in Orfgen

14.30 Uhr (Fahrgemeinschaft ab Regionalladen UNIKUM)

Linsen- und Leinanbau neu im Westerwald? Das gibt es doch nicht! Doch … und sogar Bio: Wir besuchen den Bioland-Hof „AnnAHof Berg“ der Familie Müller in Orfgen-Berg. Was vor ein paar Jahren zunächst wie eine fixe Idee begann, ist heute eine echte Erfolgsgeschichte. Dabei war Martina Müller nach ihrer Landwirtschaftsausbildung erfolgreiche Bankfrau geworden … bis sie ihre Liebe für Linsen und Lein entdeckte, beide unheimlich wertvolle Nahrungsmittel. Jetzt, Mitte August, stehen Linsen- und Leinernte unmittelbar bevor. Wir besichtigen die reifen Felder, Hof und Ölmühle, erfahren alles über Anbau, Ernte, Aufbereitung und Selbstvermarktung und können uns auch auf ein paar leckere Kostproben freuen. Das ist nachhaltiges regionales Wirtschaften für Mensch und Natur wie es sich unsere Region nur wünschen kann. Sicher ein spannender Besuch für Groß und Klein!

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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Sa. 16 Juni– UNIKUM unterwegs

Besuch der Stutenmilchfarm Pawlus in Niederwambach / Ascheid

14.30 Uhr (Fahrgemeinschaft ab Regionalladen UNIKUM)

Kuhmilch und normale Bauern kennt jeder. Kennen sie auch Pferdemilch? Die Familie Pawlus züchtet seit 2007 Paint und Quarterhorses und vermarktet deren Stutenmilch und die daraus erzeugten Produkte. Seit 2009 lebt sie in einem Bauernhof mit ausreichend Wiesen in Niederwambach-Ascheid. Stutenmilch wirkt aufbauend und kräftigend und stärkt das Immunsystem. Als Trinkkur und ebenso als Seife, Creme und Shampoo hilft sie ideal bei Hautproblemen. Bei unserem Besuch auf Hof und Weiden erfahren wir mehr über die artgerechte Haltung der Pferde und den Nutzen der extensiven Freilandhaltung für Natur und Landschaft … und natürlich gibt es auch kleine Kostproben.

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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Fr. 25 Mai – Das bedingungslose Grundeinkommen: Utopie oder doch Zukunft?

Mit Ronald Blaschke Autor und Mitbegründer des Netzwerks Grundeinkommen sowie des europäischen Netzwerks UBIE

20 Uhr, im Haus Felsenkeller, Heimstr. 4

Das bedingungslose Grundeinkommen bedeutet Geld für alle – als Menschenrecht ohne Gegenleistung! Handelt es sich um ein visionäres Reformprojekt oder um eine sozialromantische linke Utopie?

Seit vielen Jahren gibt es eine Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen, geführt von Nichtregierungsorganisationen und namhaften Persönlichkeiten, auch in Parteien. Sogar führende Manager in der Wirtschaft äußerten sich kürzlich positiv dazu. In Kenia finanziert eine US-amerikanische Wohlfahrtsorganisation eine Feldstudie. Auch auf deutschen Wahlzetteln ist das bedingungslose Grundeinkommen neuerdings zu finden.

Was also hat es auf sich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen? Gibt es eine oder mehrere Formen? Was steckt dahinter und welche Auswirkungen hat das auf unser zukünftiges Leben und die Arbeitswelt?

An diesem Abend wird uns Ronald Blaschke vom Netzwerk Grundeinkommen über die Entstehung und Entwicklung der Idee des Grundeinkommens berichten. Er wird philosophische Zusammenhänge, arbeitsmarkt- und sozialpolitische und persönliche Auswirkungen in den Blick nehmen und auch die Finanzierbarkeit thematisieren.

Kostenbeitrag: 5 Euro

Veranstalter: Kooperationsveranstaltung Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz, Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V. und Westerwälder Initiativen- und Betriebenetz e.V.

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Fr. 18. Mai – Pflanzen-Tauschbörse im UNIKUM

15 bis 19 Uhr

Die Gartensaison hat nun voll begonnen und wie so oft, wachsen nach der Aussaat wieder viel zu viele Pflänzchen, andere sind nicht aufgegangen …. Heute können Sie kostenlos Ihre Garten- und Jungpflanzen zum Tausch anbieten … und wer nichts zum Tauschen hat, wird sicher alle Pflanzen auch zu kleinem Preis erwerben können … damit Ihr Blumen- und Gemüsegarten ebenso vielfältig wird, wie der Regionalladen UNIKUM: Von Blumen und Brokkoli bis Salat … von Tomaten und Co. bis Zucchini. Durch unser neues regionales Garten-Netzwerk freuen wir uns auf eine große Auswahl an Kräuter- und Gemüsepflanzen … einfach kommen und mitmachen.

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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5. und 6. Mai  –  UNIKUM beim Stadtfest Altenkirchen

Global denken – lokal einkaufen …  und das möglichst nachhaltig und umweltfreundlich: Regionale Anbieter stellen ihre Produkte und Dienstleistungen im Rahmen des Stadtfestes Altenkirchen vor und Künstler und Kunsthandwerker geben Einblick in ihre Arbeit. Kreative Mitmach-Aktionen für Kinder und Erwachsene. Auch für leckere Speisen und Getränke aus regionaler Herkunft ist bestens gesorgt

Entlang der Bahnhofstraße ist am Sonntag ab 13 Uhr eine „Regionalmeile“ geplant, wo unsere regionalen AnbieterInnen ihr volles Warensortiment zeigen und verkaufen können. Denn nicht alles passt immer in die Regalfächer unseres Ladens. Lassen Sie sich überraschen, was die kreativen Menschen aus unserer Umgebung sonst noch zu bieten haben.

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V.

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Do. 19. April – Die Zukunft des Sozialstaates und die Bedeutung des Grundeinkommens
mit Sozialwissenschaftler Dr. Michael Opielka
20 Uhr  im UNIKUM

Der Sozialstaat steht vor großen Herausforderungen: Demografische und kulturelle Veränderungen, digitalisierte Arbeitswelt und die Auflösung der traditionellen Familienverhältnisse bringen Reformbedarf mit sich. Aus diesem Szenario heraus entwirft Michael Opielka Lösungen für eine Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts, die einem Programm „Sozialer Nachhaltigkeit“ verpflichtet ist.

Er diskutiert die Idee des Grundeinkommens im Lichte unterschiedlicher Gerechtigkeitsprinzipien und Wohlfahrtsregime und zeigt die Rolle der Sozialen Arbeit und die Bedeutung von Partizipation bei der künftigen Gestaltung des Sozialstaats auf.

Lassen Sie sich informieren, inspirieren und diskutieren Sie mit, wie unsere Zukunft sozial sein kann und soll.

Kostenbeitrag: 5 Euro

Veranstalter: Kooperationsveranstaltung Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz, Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V. und Westerwälder Initiativen- und Betriebenetz e.V.
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Do. 22. März – Wirtschaftsförderung 4.0: Möglichkeiten kooperativer Wirtschaftsformen in Kommunen

Vortrag und Diskussion mit Dr. Michael Kopatz (Sozialwissenschaftler und wiss. Projektleiter in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik in Wuppertal)

Sie haben den Vortrag verpasst ? Hier gibt es einen kleinen Film zum Vortrag:

Moderne Ansätze der Gemeinwohlökonomie gibt es schon seit Jahren. Viele Menschen suchen nach Tätigkeiten, die vor Ort wirksam sind und einen unmittelbaren Bezug zur eigenen Lebenswelt haben. Regionalgeld, Tauschringe, Repair Cafés, Tauschläden, Soziale Kaufhäuser, Leihsysteme, Stadtgärten, Solidarische Landwirtschaft – das alles hat Konjunktur.

Gezielte kommunale Förderkonzepte, etwa im Rahmen der Wirtschaftsförderung, gibt es hingegen nicht. Dabei sind hier erhebliche gesellschaftliche Potenziale zu heben. Es entwickeln sich neue ökonomische Strukturen, die dem allseits geforderten lokalen Handlungsanspruch mit globalen Absichten ganz im Sinne der Nachhaltigkeit nachkommen. Die Zeit ist reif, ein Handlungskonzept zur systematischen Förderung von kooperativen Wirtschaftsformen in Kommunen zu entwickeln. Es wird hier als „Wirtschaftsförderung 4.0“ bezeichnet.

Kostenbeitrag: 5 Euro

Veranstalter: Kooperationsveranstaltung Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz, Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V. und Westerwälder Initiativen- und Betriebenetz e.V.

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Mi. 14. März – Was verstehen wir eigentlich unter Populismus?
Vortrag mit Andreas Pecht

20 Uhr, im Haus Felsenkeller, Heimstr. 4

Der Begriff Populismus oder populistisch fällt in der letzten Zeit vor allem in der politischen Debatte immer häufiger. Verstehen kann man, dass es immer um eine Abwertung eines bestimmten Stils in Politik und Argumentation geht. Wenn einer von zwei Kontrahenten den anderen als Populisten bezeichnet, bedeutet das eine negative Bewertung von Person und Argumentation. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Zunächst bezieht sich Populismus auf populus – das Volk. Das allein ist zunächst „unverdächtig“. Was also verbirgt sich noch dahinter? Wann benutzt man diesen Begriff? Woher kommt seine Bewertung und wie kommt es, dass er derzeit so häufig in Debatten genutzt wird? Verbergen sich dahinter Gefahren oder warum ist „populistisch“ fast ein beleidigendes Attribut? Darüber wollen wir uns an diesem Abend von Andreas Pecht informieren lassen und über den Begriff und das, was er zurzeit beinhaltet, diskutieren.

Kostenbeitrag: 5 Euro

Veranstalter: Kooperationsveranstaltung Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz, Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V. und Westerwälder Initiativen- und Betriebenetz e.V.
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Fr. 9. März – Samentausch-Börse und Garten-Vortrag „Lebendige Gärten“

18.30  Uhr

Noch nie war die Auswahl an Büchern zum Thema Garten so groß wie heute: Ob Modernes Gartendesign, Pflegeleichte Gärten, Summende Gärten, Wellnessgärten, Selbstversorgung aus dem Garten … alle versprechen „Gartenglück“. Was macht da einen lebendigen Garten aus? Wesentliches Kennzeichen ist die Vielfalt, die sich in Materialien, Pflanzen und Tieren des Gartens, aber auch in dem eigenen menschlichen Handeln im Garten widerspiegelt. In ihrem Vortrag beleuchtet die Freie Landschaftsarchitektin Jutta Seifert die verschiedenen Facetten der Lebendigkeit. Vorher und nachher besteht ausreichend Möglichkeit, mitgebrachte Gemüse- und Blumen-Samen zu tauschen oder gegen geringes Geld oder Spende zu erwerben
Bitte mitbringen: Ihre Erfahrungen, Schreibzeug, kleine Tütchen für die Samen und gern eigene Sämereien zum Tauschen und Weitergeben

Veranstalter: Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V. in Kooperation mit dem NABU Altenkirchen

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Fr. 2. Feb. – Foodsharing in Altenkirchen? 
Neue Initiative sucht aktive MitmacherInnen gegen die Lebensmittelverschwendung

19  Uhr

Foodsharing ist eine bundesweite Initiative, die sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt. Gelingt es auch für Altenkirchen eine Foodsharing- Gruppe zu gründen?

26.000 Foodsaver haben so schon über 10.000 Tonnen Lebensmittel gerettet. Jede Ortsgruppe
schließt Kooperationen mit Betrieben, in denen sie dafür sorgt, dass überschüssige Lebensmittel aus Geschäften nicht entsorgt werden. Wer die nicht mehr verkäuflichen Lebensmittel an welchem Tag abholt, wird online von Mal zu Mal vereinbart. So bleiben die Teilnehmer absolut flexibel! Ob Freunde, oder Bedürftige die Lebensmittel essen, ist den Teilnehmern überlassen – nur Wegschmeißen und Weiterverkaufen ist verboten!

Es gibt dabei keine Konkurrenz zur Tafel, sondern eine Ergänzung, da die Gruppe mit der Tafel in engem Austausch stehen wird.
In Orten wie Berlin, Bonn und Troisdorf konnte die Initiative bereits große Erfolge erzielen.
Nun ist Altenkirchen am Zug! Um auch hier erste Kooperationen aufzubauen wird die Initiatorin Johanna Rohde erläutern worum es geht und wie Foodsharing konkret funktioniert.

Veranstalter: Kooperationsveranstaltung mit dem Förderverein für regionales nachhaltiges Wirtschaften e.V.